ihr unterhaltet euch sehr interessiert über Datenschutz, aber alle Gesetze werden von Eltern-Ich Denkern entworfen. Hätten wir eine echte Gesetzgebung im Erwachsenen-Ich, dann würdet ihr Deutschland nicht mehr wiedererkennen. Der gravierende Unterschied zwischen diesen beiden Denkertypen ist den meisten Bürgern nicht bewußt. Dazu mal eine kleine Kostprobe als Anlage. Die Zip Datei könnte sehr informativ sein. (mir zugespielt)
Beispiel: Mr. Sullivan machte eien Notlandung auf dem Hudson River --> Erwachsenen-Ich Der türkische Birgen Air Pilot, war in der Dom.Rep. beim Starten völlig überfordert. Gleichzeitige Warnsignale im Cockpit, Flug zu schnell, Flugzeug zerbricht, Flug zu langsam, Strömungsabriß Gefahr? Die Cockpit Stimmenrecorder zeigen seine Verzweiflung als Eltern-Ich Denker, der NUR nach Vorschrift fleiegen konnte! Er traf die falsche Entscheidung, nahm das Gas zurück. Der Copilot schreit verzweifelt: "Gib Vollgas"! Ende, Absturz. Viele Dinge kann man sich heute nur fassungslos ansehen, wenn man diese Grundlagen der -TA- verstanden hat.
mfg Gast 123
PS als Zeitarbeiter für psychisch gestörte legte der Hallenmeister einen kompletten Jahres Urlausbsplan aller Mitarbeiter auf den Tisch und bat uns in direkter persönlicher Absprache um Korrektur, wo zu viele Mitarbeiter zur gleichen Zeit Urlaub nehmen wollten. Die Betreueung für 210 Schützlinge musste fürs ganze Jahr sichergestellt sein. Wie soll das bei heimlicher Abstimmung funktionieren? Da ist ein offenes Gespräch aller Beteiligter die einfachste Lösung!
ich habe so was durch. Abwesenheiten sind ja nicht nur Urlaube, auch Schulungen, Sonderurlaube, krank, Kind krank, ... Bei einer Grippewelle mit zig Prozent Abwesenheit bekommt man vermutlich keinen am Jahresanfang ungeplanten Urlaub, obwohl kein anderer welchen geplant hatte.
In Endkonsequenz kam übrigens nicht nur in einem Fall raus, dass man (in Excel) nur Anwesenheiten führen durfte. Wenn die Kollegen früh kamen, haben sie sich eingetragen und man konnte sehen, wer an dem Tag da war.
Alles andere musste der Chef organisieren. Wenn zu viele an zugleich Urlaub wollten, dann musste er mit den Leuten reden und eine Entscheidung treffen. Ich kenne auch Fälle, wo es Teamgespräche zur Urlaubsplanung gab. Es geht schließlich auch nicht unbedingt darum, den Urlaub nach der Regel "Wer zuerst kommt ..." zu verteilen. Nicht dass da einer Glück und immer über die Feiertage Urlaub hat...
Die Urlaubsplanung und andere Abwesenheiten kamen da übrigens in eine Datenbank, auch wenn oder damit da nur ein eingeschränkter Personenkreis Zugriff hatte.
Letztendlich muss der Chef auch dann entscheiden, wenn es da irgendwelche Listen gibt. Nur weil man sich in eine Liste einträgt, kann man nicht einfach der Arbeit fernbleiben.
Der Chef kann dann am Ende einen Plan aufhängen, wo die Summen der täglichen Abwesenheiten stehen. Anhand dieser Übersicht kann dann jeder schauen, ob es noch Sinn macht, einen am Jahresanfang nicht geplanten Urlaub zu beantragen.
Wenn man das so macht braucht man sich auch keine Gedanken über irgendwelche Listen mit irgendwelchen Einschränkungen machen.
Der Punkt ist aber nicht nur, dass so was irgendwo "oben" geregelt wird, sondern auch, dass genug Leute "unten" darauf bestehen ...
. \\\|/// Hoffe, geholfen zu haben. ( ô ô ) Grüße, André aus G in T ooO-(_)-Ooo (Excel 97-2019+365)
(21.04.2026, 19:42)DenSon schrieb: Die Lösiungsansätze finde ich grundsätzlich schon mal gut. Auch das das ganze DSGVO konform sein soll finde ich toll. Allerdings glaube ich das wir gar nicht so weit gehen müssen.
Na wenn Dir Datenschutz egal ist, dann schmeisst Du einfach alle Dateien in einen Ordner und die Masterdatei kannst Du vergessen.
Alle Dateien ziehen sich mit Power Query (Daten \ Daten abrufen \ Aus Datei \ Aus Ordner) die Daten aus allen Dateien in einem Rutsch.
Wenn Du in einer Datei etwas änderst, dann zuerst speichern, dann können alle Dateien via Daten \ Alle aktualisieren die Daten importieren. Power Query erstellt generell Tabellen und aus dieser kannst Du mit einer Formel einfach schauen ob es ein Datum gibt, wenn ja, dann ist der Tag geblockt. Stinken doof einfach.
Die Dateien in meinem Beispiel anbei sind alle gleich, damit das bei Dir funktioniert kopierst Du Dir eine davon in einen leeren Ordner. Öffnen, dann Daten \ Daten abrufen \ Datenquelleneinstellungen \ nun siehst Du einen Pfad "c:\users\killer\ usw." \ Quelle ändern \ Durchsuchen \ Deinen Pfad auswählen \ Öffnen \ Ok \ Schließen
Klick einmal auf Daten \ Alle aktualisieren damit der Müll aus meinem Test verschwindet, dann kannst Du die Datei kopieren und umbenennen so oft Du willst.
Fragen?
Andreas.
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Zitat:Es geht am Ende einfach darum das ich von jedem der Mitarbeiter die Daten in eine Master Datei bekomme und von da aus zurückspielen kann an die anderen Kollegen damit das entsprechende Datum dort geblockt wird.
Das muss trotzdem DSGVO konform geschehen. Was im Einzelnen dabei zu beachten ist, kannst du sehr einfach über das Internet erfahren. Unabhängig davon könntest du auch einfach einen der zahlreichen Urlaubsplaner von den Krankenkassen für Firmenkunden kostenlos herunterladen und damit dann deine Dinge regeln. Beispiel: https://www.barmer.de/firmenkunden/tools...ice-planer
...ich hätte da auch noch einen Entwurf. Alle Dateien liegen im Ordner Urlaubsplaner, in welchem jeder MA seinen eigenen Unterordner hat, auf den nur er Schreib- und Leserechte hat, bis auf den Master, der hat überall Leserechte. Die Masterdatei liest dann alle Urlaubswünsche ein und wertet sie aus. Hab die MA- Dateien auch umgestaltet, denn das Original war einfach nicht sonderlich benutzerfreundlich. Welche Infos daraus dann der Master an die MA weiterleitet oder welche Konsequenzen sich daraus ergeben, muss dann eh mit den betroffenen Kollegen geklärt werden. Feiertage wurden noch nicht berücksichtigt.
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben. Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.
22.04.2026, 10:08 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.04.2026, 10:34 von schauan.)
@knobbi,
Wenn der TE jemanden hat, der die Verantwortung übernimmt und solange sich dort keiner beschwert, ...
@Andreas,
schöne Lösung. Allerdings, egal wie man das Kind nennen mag, es steht trotzdem die Aufgabe
Zitat:Weil wenn am Ende jeder der "Urlauber" (so nenn ich die einfach mal) sieht das dort schon jemand Urlaub hat und es nicht erkennbar ist WER dort Urlaub hat komplett aus dem Weg (korrigiert mich gerne wenn ich da komplett auf dem Holzweg bin. Weil am Ende soll der Urlauber nur sehen "oh da hat schon jemand Urlaub geblockt" und wenn er weiss welche Kollege das ist dann kommt derjenige gar nicht in Versuchung da irgendwas hin und her zu schieben.
irgendwie hab ich mit diesen beiden Sätzen ein Interpretationsproblem, ob die Namen nun "geschützt" sein sollen oder nicht.
Wahrscheinlich siehst Du das richtig, vielleicht sollen in den Dateien die ("X"-) Daten ohne die Namen, die für eine Zusammenfassung nicht notwendig sind, dargestellt werden und es ist hier egal, wenn man die Namen z.B. über die Abfrage oder die anderen Dateien rausfinden kann.
Zitat:Es geht am Ende einfach darum das ich von jedem der Mitarbeiter die Daten in eine Master Datei bekomme und von da aus zurückspielen kann an die anderen Kollegen damit das entsprechende Datum dort geblockt wird.
Wenn's also nur darum geht, dann war die ursprüngliche Aufgabenstellung schon etwas (zu) viel Input @Ralf,
auch gut. Zum "Rückmelden" an die einzelnen MA müssten diese dann Leserecht auf den Master haben und die Daten von dort holen, ähnlich wie bei Andreas. Schlimmstenfalls macht man einen Master ohne Namen und für den Chef gerne auch anderswo einen mit Das setzt natürlich voraus, dass der Master ab und an geöffnet wird ... was man automatisieren könnte, womit die Sache dann wieder etwas komplizierter wird.
Ich hatte übrigens mal eine Automatisierung, da habe ich beim Rechnerstart automatisch eine Useranmeldung durchgeführt, nebst sofort aktivierter Bildschirmsperre, unter dem User einen Task laufen lassen mit eben Aktualisierung von Exceldateien. Ist schon länger her, ich glaube, die Crux war, dass Makros unter W10 nur mit Useranmeldung liefen. Das Risiko war glaube, dass das Passwort des Users ebenfalls in der Registry hinterlegt werden musste. Unter NT und W2K ging es übrigens einfacher und ohne Useranmeldung. Da hat es gereicht, im Task den User zu hinterlegen bei W2K kam eine weitere Einstellung hinzu, irgendwas mit I... --> "Interaktiv", und man brauchte sich nicht irgendwie verrenken.
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auch gut. Zum "Rückmelden" an die einzelnen MA müssten diese dann Leserecht auf den Master haben und die Daten von dort holen, ähnlich wie bei Andreas. Schlimmstenfalls macht man einen Master ohne Namen und für den Chef gerne auch anderswo einen mit Das setzt natürlich voraus, dass der Master ab und an geöffnet wird ... was man automatisieren könnte, womit die Sache dann wieder etwas komplizierter wird.
Ich hatte übrigens mal eine Automatisierung, da habe ich beim Rechnerstart automatisch eine Useranmeldung durchgeführt, nebst sofort aktivierter Bildschirmsperre, unter dem User einen Task laufen lassen mit eben Aktualisierung von Exceldateien. Ist schon länger her, ich glaube, die Crux war, dass Makros unter W10 nur mit Useranmeldung liefen. Das Risiko war glaube, dass das Passwort des Users ebenfalls in der Registry hinterlegt werden musste. Unter NT und W2K ging es übrigens einfacher und ohne Useranmeldung. Da hat es gereicht, im Task den User zu hinterlegen bei W2K kam eine weitere Einstellung hinzu, irgendwas mit I... --> "Interaktiv", und man brauchte sich nicht irgendwie verrenken.
...nee, eigentlich sollten die MA keinen Lesezugriff auf den Master haben. Aber der Master kann entscheiden, welche daraus gewonnenen Infos er wie verwendet. Er könnte sich an die Mehrfachurlaubskollegen direkt wenden und die das untereinander klären lassen.
Anbei nochmal ein Master mit rudimentärer Feiertagstabelle, die natürlich noch ergänzt werden muss, deren Tage aber von den Urlaubstagen abgezogen werden.
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben. Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.
jetzt konnte man hier sehr viel über die Datenschutzgrundverordnung lesen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass da überall sehr viel hinein interpretiert wird, was da gar nicht drinsteht. Natürlich wäre es nicht in Ordnung, wenn in einem Betrieb eine Abwesenheitsplan öffentlich aushängt. Das aber die Mitarbeiter eines Teams, einer Abteilung nicht wissen dürfen, warum die Kollegin oder der Kollege nicht anwesend ist, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Dazu ganz am Rande ein persönliches Erlebnis: bis vor über zwanzig Jahren war ich Patient bei einem Facharzt in meiner Heimatstadt. Dann habe ich mir in einem Nachbarort einen anderen Arzt der gleichen Fachrichtung gesucht, weil ich nicht mehr zufrieden war. Dort war ich nun all die Jahre. Als nun in meinem Heimatort eine neue Praxis der gleichen Fachrichtung eröffnete, besorgte ich mir dort einen Termin, um die Fahrten in den Nachbarort zu vermeiden. Den Termin bekam ich sofort. Dann wurde nach meinem Namen gefragt, ich gab den an. Darauf kam die Frage: "wohnen sie noch in der xyz-Straße?" Meine Gegenfrage: "woher haben sie meine Adresse?" "Aus unserer Patientendatei" "Kann nicht sein, ich war bei ihnen noch nie in Behandlung" "Dann müssen sie bei Dr. ZZZ gewesen sein, von dem haben wir die Patientendatei übernommen, weil er in den Ruhestand gegangen ist." Datenschutz in Theorie und Praxis.
Viele Grüße Klaus-Dieter Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist ein Waisenkind Richard Cobden
...für die Rückmeldung kannman ja ein MA-Template erstellen. Hab hier mal als Muster die Datei vom Fritze Fischer genommen. Allerdings nicht als Template sondern als Demo, wäre ja dann schnell in ein Template zu ändern...
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben. Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.