"Anonymer Urlaubsplan"
#11
@Daniel,
b) über die Dateieigenschaften bekomme ich wieder einen userbezug.

@knobbi,
für uns war es immer von Vorteil, wenn wir uns absprechen konnten. So muss ich jetzt zum Chef und wenn der nicht da ist eine Rundmail an 40 Kollegen schreiben ...
Andererseits, stimmt schon, wenn ich weiß, wann mein Kollege Urlaub hat, kann ich den Bruch langfristig planen - Hauptsache, er ist im Urlaub auch weg und nicht zu Hause. 17

@Klaus-Dieter,
ja, früher hieß es auch noch "Meine Hand für mein Produkt" - zumindest im Osten. Heutzutage muss man aufpassen, dass man nicht einen Kopf kürzer gemacht wird, wenn man in einer Excelübersicht hinterlegt, wer was gemacht hat ...

@Andreas,
jupp, mit dem Fileserver und der IT kann man einiges erreichen. Das geht zum Teil auch ganz ohne Excel:

- jeder User hat "sein" Verzeichnis
- beim Speichern wird im Userverzeichnis eine csv abgelegt
- ein von der IT eingerichteter Systemprozess (auch -user)
--> hat Zugriff auf alle Userverzeichnisse,
--> holt sich die csv und connected diese
--> legt die connected.csv zentral ab

Mit der csv können dann alle anonym arbeiten, z.B. per PQ importieren ... Vielleicht bekommt der Chef eine zweite csv mit Mitarbeiternamen an einen anderen Ort gelegt Wink
Der Prozess könnte regelmäßig oder bei Erneuerung gestartet werden.
--> Der Prozess könnte regelmäßig, z.B. alle 10 Minuten, nachschauen, on eine Datei neuer ist als zum Zeitpunkt der letzten Prüfung
--> ggf. bekommt man Serverseitig eine Eventsteuerung hin für Änderungen im Filesystem

- ich war mal faul - hier ein Beispiel zum connecten:

Code:
::Script speichern unter Filetyp "bat"
::chatGPT:
@echo off
set output=combined.csv
rem Header aus erster Datei übernehmen
for %%f in (*.csv) do (
    more +0 "%%f" > %output%
    goto :append
)

:append
rem Rest ohne Header anhängen
for %%f in (*.csv) do (
    more +1 "%%f" >> %output%
)

echo Fertig!
.      \\\|///      Hoffe, geholfen zu haben.
       ( ô ô )      Grüße, André aus G in T  
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#12
(21.04.2026, 14:41)schauan schrieb: @Daniel,
b) über die Dateieigenschaften bekomme ich wieder einen userbezug.

stimmt. 
kann man aber umgehen.
1. es gibt nur eine Rückschreibedatei, in die die Mitarbeiterdateien beim Speichern ihr Ergebnis zurückschreiben
2. jede Mitarbeiterdatei bekommt eine Schlüsselnummer, unter der sie dann in der Sammeldatei ihre Daten kennzeichnet. Diese Schlüsselnummer kann beim Anlegen der Mitarbeiterdatei per Zufallsgenerator erzeugt werden, so dass niemand die anderen Schlüsselnummern zuordnen kann.

dann steht in den Dateieigenschaften der Rückschreibedatei zwar immer noch der letzte Bearbeiter, aber es weiß ja niemand, welches seine Daten sind, da es keine Liste gibt, wem welche Schlüsselnummer gehört
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#13
Hallo,
 
hier mal ein möglicher Vorschlag Rohbau Tabellen Abwesenheit + Antragsteller (Zugriffsberechtigte). 
Das ist erst mal nur ein äußerst simpler Anfang. 
Man könnte dann als Frontend Excel nutzten. Damit ist auf jeden Fall eine geordnete Multiuserfähigkeit sichergestellt. Jeder hat seine eigene Excel Datei im eigenen Verzeichnis und kommt mit Namen und Key nur an die Daten dran, für die er berechtigt ist.


.accdb   Urlaubsplaner.accdb (Größe: 1,41 MB / Downloads: 3)

Es gibt aber in diesem Zusammenhang einen Schwachpunkt. Man muss die Access-Datei mit Passwort schützen und da ist Excel als Frontend wiederum Mist. 
 
Gruß Uwe
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#14
Hallo André,

dann kann man auch gleich von Excel aus auf eine verschlüsselte Access Backend Datei (accdb) per VBA zugreifen. Damit man in Excel kein Passwort selber hinterlegen muss, wird dieses im "Credential Manager" von Windows bei der Installation abgelegt und bei Bedarf dynamisch ausgelesen. 

So können alle relevanten Informationen in der DB  hinterlegt werden und Excel selber dient nur zur Anzeige bzw. Erfassung von Daten. Damit ist der Datenzugriff reglementiert und Multiuserzugriff ist dann auch kein Problem mehr. Selbst wenn jemand eine Kopie von dem BE erstellen würde, könnte er ohne dem Datenbankpasswort damit nichts anfangen.  Das gilt natürlich auch für den Excel Datenbank-Client.

Nur mal so als Idee ...

Alternativ kann man aber immer noch einen "echten" DB Server verwenden, das bleibt ja jedem unbenommen.

Gruß Knobbi38
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#15
(21.04.2026, 12:48)Klaus-Dieter schrieb: für mich stellt sich die Frage, warum es der Datenschutz verbietet, dass die Kollegen sehen können, wann man beabsichtigt Urlaub zu machen.

Ganz einfach: Jede Verarbeitung personenbezogener Daten unterliegen dem Datenschutz, egal wie belanglos es einem erscheinen mag.

Jede noch so belanglose Information über eine Person lässt sich zu deren Nachteil missbrauchen.

Andreas.

(21.04.2026, 14:41)schauan schrieb: @Andreas,
jupp, mit dem Fileserver und der IT kann man einiges erreichen.  Das geht zum Teil auch ganz ohne Excel:

- jeder User hat "sein" Verzeichnis
- beim Speichern wird im Userverzeichnis eine csv abgelegt
- ein von der IT eingerichteter Systemprozess (auch -user)
--> hat Zugriff auf alle Userverzeichnisse,
--> holt sich die csv und connected diese
--> legt die connected.csv zentral ab

Mit der csv können dann alle anonym arbeiten, z.B. per PQ importieren

Ganz klares nein, das entspricht nicht der DSGVO.

Diese CSV könnte ich z.B. zum Nachteil der Firma verwenden, da ich so ganz leicht die Anzahl der Personen bekomme die in einem Zeitraum nicht da sind, bzw. überhaupt im Unternehmen arbeiten.

Ich weiß zwar am Jahresanfang nicht wer wann Urlaub hat, aber wenn ich selber mal schaue wer in einem bestimmten Zeitraum weg ist, dann kann ich bestimmte Zeilen diesen Personen zuordnen und so auf ihre spätere Anwesenheit Rückschlüsse ziehen. Nicht nur die Daten selber müssen save sein, auch in Kombination mit anderen Daten müssen sie es sein! Das ist nicht so easy.

In ausgewerteten Daten, also ist an einem Tag ein Platzhalter ja oder nein, sind diese Rückschlüsse nicht möglich. Du weißt nicht ob am Tag X jemand tatsächlich Urlaub hat oder der Chef eine Urlaubssperre verhängt hat.

Andreas.
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#16
... ja, eine Datenbanklösung würde ich auch bevorzugen. Aber viele Anwender kennen sich gerade mal mit Excel aus, Access (oder eine andere DB) gehört meist nicht zum Kenntnisstand oder steht vielleicht auch nicht zur Verfügung, oder die IT lässt nur "richtige" Entwickler oder Dienstleister ran.

@Egon, Jupp, das ist schon ein Problem. Da wäre eine andere DB geeigneter, die Kerberos, AzureAD oder was auch immer es da gibt und einen automatischen Login anhand der Windows-Anmeldedaten für die berechtigten Nutzer unterstützt. Da hast Du im Code nur noch so was wie
Dbase.Open (.... ;User ID=/;Password=;Persist Security Info=True; ...)

@Andreas,

Zitat:Ganz klares nein, das entspricht nicht der DSGVO.
...
Diese CSV könnte ich z.B. zum Nachteil der Firma verwenden, da ich so ganz leicht die Anzahl der Personen bekomme die in einem Zeitraum nicht da sind, bzw. überhaupt im Unternehmen arbeiten.

Sehe ich nicht so. Dann würde jegliche Datei auf einem Server zum Nachteil einer Firma (oder von Personen) gereichen ... Außerdem müsstest DU dann auch erst mal an die Daten ran kommen. Ich habe mal einen Bereich mit über 150 Leuten betreut. Was die übrigen 6000 in der Firma hatten, kann ich nicht sagen - ich bin da nicht ran gekommen weil ich nur in dem einen Bereich Berechtigungen hatte.

Wenn ich mir überlege, dass manche Firmen ihre IT ausgesurst haben, was da alles passieren kann ... Dder IT'ler nimmt also einen Koffer voll Daten und marschiert zum Chinesen, Ami oder wem auch immer. Ok, vielleicht bist Du in der IT für die Server zuständig, dann schaffst Du das natürlich 18

Zitat:In ausgewerteten Daten, also ist an einem Tag ein Platzhalter ja oder nein, sind diese Rückschlüsse nicht möglich.
... und so ein "Systemprozess" kann natürlich auch so intellent sein und die Daten gleich zusammenfassen 100 Wobei das auch nix hilft, wenn auf der Webseite der Firma steht, dass sie 40 Mitarbeiter hat.
.      \\\|///      Hoffe, geholfen zu haben.
       ( ô ô )      Grüße, André aus G in T  
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#17
...hmm... keine Ahnung ob das meine Schuld ist, dass sich der TO nicht mehr meldet, weil er denkt, nur weil ich erst Abends wieder da bin, passiert hier den ganzen Tag nichts... 
Jetzt bin ich zwar wieder da, aber Ihr habt Euch hier 2 Seiten lang den Kopf zerbrochen und null Rückmeldung vom TO. Kann auch als Desinteresse interpretiert werden. Ich warte also morgen noch mal ab, ob da vielleicht doch eine Rückmeldung kommt...
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben.
Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.

Ciao, Ralf

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#18
Wenn sich der TE nicht meldet, mache ich das mal. Wink
Zitat:Ich möchte für unser Team eine Urlaubsdatei erstellen.
Als Team bezeichne ich die wahrscheinlich kleinste Praline der Welt die unterste Ebene eines Unternehmens.
Hier wird in der Regel offen kommuniziert, heißt, dass es intern geregelt wird.
Ja, da sind die Namen bekannt und DSGVO ein Fremdwort.
Allen nachfolgenden Ebenen ist es doch furzegal, ob es Kollisionen von Abteilung 13 und 42 gibt!
Der Teamleiter meldet, dass er seinen Laden im Griff hat (und hält zur Not seinen Kopf hin).
Oder mache ich dies seit 40+ Jahren falsch?

Fragt sich Ralf
Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. 
Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben. (Konfuzius)
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  • ws-53
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#19
Hallo zusammen. 

Na da habe ich ja eine schöne Diskussion los getreten. Ich komme leider erst jetzt dazu euch zu antworten. Das Reale Leben hatte mich voll im Griff seit Eröffnung dieses Threads. Sorry dafür. 

Die Lösiungsansätze finde ich grundsätzlich schon mal gut. Auch das das ganze DSGVO konform sein soll finde ich toll. Allerdings glaube ich das wir gar nicht so weit gehen müssen. Weil wenn am Ende jeder der "Urlauber" (so nenn ich die einfach mal) sieht das dort schon jemand Urlaub hat und es nicht erkennbar ist WER dort Urlaub hat komplett aus dem Weg (korrigiert mich gerne wenn ich da komplett auf dem Holzweg bin. Weil am Ende soll der Urlauber nur sehen "oh da hat schon jemand Urlaub geblockt" und wenn er weiss welche Kollege das ist dann kommt derjenige gar nicht in Versuchung da irgendwas hin und her zu schieben. 

Es geht am Ende einfach darum das ich von jedem der Mitarbeiter die Daten in eine Master Datei bekomme und von da aus zurückspielen kann an die anderen Kollegen damit das entsprechende Datum dort geblockt wird. 


Vielen Dank
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#20
(21.04.2026, 18:23)RPP63 schrieb: Hier wird in der Regel offen kommuniziert, heißt, dass es intern geregelt wird.

Oder mache ich dies seit 40+ Jahren falsch?

"In der Regel" sagt aus das Du keine ausdrückliche Erlaubnis der Mitarbeiter hast das diese Informationen innerhalb des Teams offen dargelegt werden.

Auch wenn es allgemein üblich ist, ist das kein Zugeständnis des Mitarbeiters oder darf so ausgelegt werden. Also so von der Denke her "solange keiner widerspricht ist es ok" ist nicht erlaubt.

Ja, Du machst es falsch.

Denk mal an die üblichen Cookies... ist das gleiche Problem. Der User muss ausdrücklich zustimmen.

Andreas.
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