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Zeile einfügen dauert zu lange
#1
Hallo Zusammen,

habe folgendes Problem:
Wir haben eine Excel-Tabelle mit 10 Tabellenblättern, wobei in jedem Tabellenblatt mehrere 1000 Zeilen und ca. 200 Spalten beschrieben sind.Insgesamt existieren in der Tabelle ca. 1,2 Mio. Formeln.

Täglich müssen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Stellen der Excel-Tabelle ca. 150 - 300 Zeilen eingefügt werden. Das Einfügen einer Zeile dauert dabei jeweils 40 Sekunden, sodass ich täglich  2 - 4 Stunden Berechnungszeit habe, in welcher ich nicht an der Tabelle arbeiten kann.

Selbst wenn ich bei Optionen die Arbeitsmappenberechnung auf "manuell" stelle, erfolgt bei "Zeile einfügen" die besagte Neuberechnung (bei jeder Zeile 40 Sekunden).

Gibt es irgendeine Möglichkeit, die Neuberechnung beim "Zeile einfügen" zu unterdrücken? Mir würde es reichen, wenn nur 2-3 mal täglich eine Neuberechnung erfolgt, aber nicht jedes Mal wenn ich eine Zeile einfüge.

Vielen Dank im Voraus.
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#2
(16.06.2020, 10:10)Ruletka23 schrieb: Insgesamt existieren in der Tabelle ca. 1,2 Mio. Formeln.
Da würde ich doch mal überlegen das Modell zu ändern.
Alternativ könnte man die Berechnungen nach PQ verlagern und dann nur auf Anforderung aktualisieren.
Wir sehen uns!
... shift-del
Hinweise zu meiner Hilfe in Foren
Excel Super-Funktionen: VERWEIS(), INDEX(), WAHL()
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#3
@shift-del

Danke, aber mit PQ funktioniert das wohl nicht, denn einige Formeln müssen später händisch mit Festwerten überschrieben werden.

Ich möchte, dass die Neuberechnung bei Einfügen von Zeilen unterdrückt wird. Ist das auch mit VBA nicht möglich?
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#4
Moin!
Was passiert, wenn Du nicht einfügst, sondern unten anhängst (incl. späterer Sortierung)?

Gruß Ralf
Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. 
Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben. (Konfuzius)
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#5
Hallo,

gibt es irgendwelche Ereignismakros wie Worksheet_Change, _TableUpdate, etc.?

Sigi
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#6
Es könnten auch Matrixformeln im Spiel sein, bei 150-300 neuen Zeilen täglich, radeln die sich natürlich irgendwann zu Tode.
Schöne Grüße
Berni
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#7
(16.06.2020, 13:29)Ruletka23 schrieb: denn einige Formeln müssen später händisch mit Festwerten überschrieben werden.
Dann mache die Berechnungen mit VBA. Damit sparst du dir dann direkt die Werte-Kopie.
Wir sehen uns!
... shift-del
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#8
@shift-del, MisterBurns, RPP63, Sigi.21

Vielen Dank für eure Antworten, Fragen, Beiträge.

Ich habe in der Tabelle weder Ereignis-Makros noch Matrixformeln.

Neueinträge unten anhängen und später sortieren ist wegen der Komplexität des Tabellenaufbaus, Zwischensummen und Zwischenformeln leider nicht möglich.

Für VBA-Berechnungen fehlt mir das Wissen, ich war mit Formeln und Makros bisher sehr gut gefahren, hier stoße ich an meine Grenzen. Mir liegen Formeln eigentlich sehr gut, VBA bekomme ich jetzt nicht mehr in meinen Kopf.

Ich hätte gedacht, dass es eine Möglichkeit gibt, Excel irgendwie "mitzuteilen", dass es beim Einfügen von Zeilen nicht rechnen soll. Aber das ist wohl nicht möglich.

Vielleicht liegt die Langsamkeit der Tabelle auch an der "Reibung" durch Formatierungen. Ich denke deshalb darüber nach, die Werte und Formeln (ohne Formatierungen) in eine neue Tabelle zu bringen.
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#9
Moin,


Zitat:Ich denke deshalb darüber nach, die Werte und Formeln (ohne Formatierungen) in eine neue Tabelle zu bringen.
eine gute Idee!!


Und wenn du schon beim Neuaufbau bist, dann achte doch darauf, dass du nach Möglichkeit alles Volatile ersetzt. Was alles eine Datei verlangsamt, kannst du in diesen 3 Artikeln lesen: https://www.online-excel.de/excel/singsel.php?f=171
Gruß Günter
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
angebl. von Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
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