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02.05.2026, 21:01 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2026, 19:55 von Kuwer.)
Liebe Excel-Profis,
ich habe die Excel-Nettorechner von Parmier aus dem Jahr 2022 für Steuerberechnungen bis zum Jahr 2026 gemäß Programmablauf 2026 angepasst. Die Versicherungen passen genau, nur bei der Lohnsteuer erhalte ich nicht die richtigen Zahlen. Bei einem Bruttoeinkommen von 3.956,30 € sollte ich laut mehreren Online-Berechnungen 522,33 € Lohnsteuer zahlen. Ich weiß, Sie werden sagen: „Wenn ich online rechnen kann, wofür brauche ich das?” Ich habe eine Rechnungstabelle, die ich damit verknüpft habe. Die Lohnsteuer muss ich jedoch jedes Mal online berechnen lassen und die Zahlen manuell eintragen, was sehr umständlich ist. Daher wende ich mich an euch Profis: Was mache ich da falsch?
02.05.2026, 23:21 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.05.2026, 23:24 von Ralf A.)
Hi, da die Lohnsteuertabelle sich ja öfter mal ändert (und die nächste Änderung wurde ja schon in Aussicht gestellt), lässt sich da leider kein dauerhaft gültige Berechnung erstellen. Insofern ist eine online Berechnung noch die einfachste Option. Deshalb schaue ich mir Deine Dateien jetzt auch nicht an.
Aber, Du kannst z. Bsp. hier die Eckdaten eingeben und die Steuer, inkl. SV-Beiträge ( die sich ja auch öfter mal ändern) berechnen lassen.
Wenn Du Dir die URL der Ergebnisseite anschaust, wirst Du feststellen, dass man sich die ganz easy selbst zusammensetzen kann. Das bedeutet, Du könntest Dir eine Parametertabelle anlegen, in der Du die geforderten Eingaben anpasst, die URL entsprechend zusammensetzen lässt und diese URL mit PQ direkt aufrufst und auswerten lässt. Diese Ergebnisse kannst Du dann direkt verwenden, ohne sie mit Deiner Rechnungstabelle verknüpfen zu müssen. Wobei Dir das aber unbenommen bleibt.
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben. Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.
(02.05.2026, 21:01)Karbeyaz schrieb: Bei einem Bruttoeinkommen von 3.956,30 € sollte ich laut mehreren Online-Berechnungen 522,33 € Lohnsteuer zahlen. Daher wende ich mich an euch Profis: Was mache ich da falsch?
Ich sehe das auch wie Ralf, die ganzen Formeln müsste man nächstes Jahr eh wieder überarbeiten.
Das PDF ist ja vom BMF und darin sind die Parameter alle beschrieben. Warum dann nicht deren Online-Rechner benutzen, dem kann man diese Parameter mit einer Schnittstelle übergeben und bekommt den Output zurück: https://www.bmf-steuerrechner.de/interfa...face.xhtml
Code:
Sub BMF_XML_Abrufen() Dim http As Object Set http = CreateObject("MSXML2.ServerXMLHTTP")
Dim url url = "http://www.bmf-steuerrechner.de/interface/2026Version1.xhtml?code=LSt2026ext&LZZ=2&RE4=395630&STKL=1&KVZ=14.6"
03.05.2026, 13:09 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2026, 13:10 von knobbi38.)
Auf der Webseite steht aber als Nutzungsbedingung:
https://www.bmf-steuerrechner.de/interfa...face.xhtml schrieb:Die externe Programmierschnittstelle wird ausschließlich für die Nutzung zu Programmtests bereitgestellt. Ohne die Einwilligung des Bundesministeriums der Finanzen sind die Nutzung zur Abwicklung von Berechnungen direkt über diese Schnittstelle sowie die gewerbliche Nutzung der Schnittstelle ausdrücklich untersagt.
und dem explizit zugestimmt werden. Da Lohnsteuer eigentlich immer gewerblich ist, würde ich mir so eine automatisierte Einbindung nochmal überlegen.
03.05.2026, 17:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.05.2026, 17:41 von Ralf A.)
(03.05.2026, 13:09)knobbi38 schrieb: Auf der Webseite steht aber als Nutzungsbedingung:
und dem explizit zugestimmt werden. Da Lohnsteuer eigentlich immer gewerblich ist, würde ich mir so eine automatisierte Einbindung nochmal überlegen.
...nun ja, Einwilligungen kann man beantragen. Für mich wäre das größere Manko, dass die SV-Beiträge nicht mit berechnet werden. Aber da sich der TO mit Feedback vornehm zurückhält, sehe ich für mich keinen weiteren Handlungsbedarf.
Der sicherste Ansatz für einen Irrtum ist der Glaube, alles im Griff zu haben. Nur, weil ich den Recorder bedienen kann, macht mich das noch lange nicht zum Musiker.