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Verteilung von Jahreswerten
#1
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem, das sich wie folgt an einem Beispiel darstellen lässt:

Ich habe für mehrere Jahre jeweils einen Jahreswert, beispielsweise eine prognostizierte Menge, die zu produzieren ist.
Diese Bedarfsmenge steigt bzw. fällt über mehrere aufeinanderfolgende Jahre, sodass davon auszugehen ist, dass die Bedarfe auch im Verlauf eines einzelnen Jahres steigen (oder fallen).
Ich habe zwar eine Möglichkeit gefunden, einen Jahreswert kontinuierlich steigend auf 12 Monate aufzuteilen, jedoch gelingt es mir nicht, dies
1. mit einem vorgegebenen Startwert zu verbinden
2. die Aufteilung unter Berücksichtigung vorhandener Kapazitätsgrenzen vorzunehmen.

(Ich habe die Aufteilung nach der Formel "Jahreswert/(12*(12+1)/2)*1" (für den ersten Monat) vorgenommen)

Um es an einem sehr einfachen Beispiel darzustellen:
Ich möchte einen Bedarf von 100.000 Stück in 12 steigende Monatsbedarfe aufteilen. Der Monatsbedarf darf dabei jedoch in keinem der Monate über 10.000 Stück liegen, der Startwert soll bei 4.000 Stück liegen.

Über sachdienliche Hinweise für die Lösung meines Problems würde ich mich sehr freuen

Viele Grüße
Flo
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#2
Hallo,

als Ansatz würde ich mir die "logistische Regression" (siehe Wikipedia) ansehen. Allerdings kann ich das nicht in xl umsetzen.
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#3
Wir fangen erst mal ßutsche an: Keine Steigung (digital oder proportional?) zum Jahresende hin:

__|____A____|______B______|____C____|CODETab von lupo1
 1|         |Revision Jahr|pro Monat|
 2|Start    |    100000,00|  4000,00|
 3|Januar   |             |  8000,00|
 4|Februar  |             |  8000,00|
 5|März     |             |  8000,00|
 6|April    |             |  8000,00|
 7|Mai      |    110000,00|  9250,00|
 8|Juni     |             |  9250,00|
 9|Juli     |             |  9250,00|
10|August   |     90000,00|  5250,00|
11|September|             |  5250,00|
12|Oktober  |             |  5250,00|
13|November |             |  5250,00|
14|Dezember |             |  5250,00|
15|         |             | 90000,00|

Zellformeln:
C3: =KÜRZEN((VERWEIS(9^9;B$2:B3)-SUMME(C$2:C2))/ZEILEN(C3:C$14))


Du gibst nun die Art der Steigung an diesem Beispiel an! Bitte mit Zahlen!
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#4
Leider hast  du mich mit deinem Post direkt abgehängt, lupo.
Könntest du mir erklären, worauf sich digital oder proportional bezieht und wie dein Beispiel zu verstehen ist?
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#5
Hallo Vanderlyle,

Einen Rest von 50000 Produktion kann ich von August (5t-letzter Monat) an auf

a)
8000,9000,...,12000 digital aufteilen
7000,8500,...,13000 digital aufteilen

(ich beachte mal eben Dein Maximum von 10000 nicht).

Dafür braucht es also einen anzugebenden Faktor. Man könnte ihn 9/8 oder 8,5/7 nennen.

b) Oder ich will es prozentual tun. Dann lautet bei einem 4maligen Anstieg um je 10% ab September die Formel für den August:

=50000/SUMMENPRODUKT(1,1^((ZEILE(1:5)-1))) - noch zu ersetzen durch eine arithmetische Formel -

Aug 8189,87404
Sep 9008,861444
Okt 9909,747588
Nov 10900,72235
Dez 11990,79458

Welchen Anstieg hättest Du gern?

c) In der Tabelle entscheide ich mich vor dem Jahr für 100000 Stück. Im Mai erkenne ich, dass mehr produziert werden muss, im August weniger. Die Monatsproduktion passt sich dem an. Ich bin von Kalenderjahreszielen und nicht einem rollierenden 12-Monatsziel ausgegangen.
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#6
Danke für die Erläuterung.
Prinzipiell schwebte mir bislang immer ein prozentualer Anstieg vor.
In meinem Problemfall gehe ich von fixen Jahreswerten aus, aus denen ich Prognosen für die einzelnen Monate ableite, die im Groben den Trend der Jahreswerte (fallen oder steigen) widersprigeln.
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#7
Ok. Wir nehmen Bezug auf mein Modell und ändern ab wie folgt:

C3: =KÜRZEN((VERWEIS(9^9;B$2:B3)-SUMME(C$2:C2))/SUMMENPRODUKT((1+D$2)^((ZEILE(C3:C$14)-ZEILE(C3)))))
D2: 10%

Du kannst D2 leer lassen. Dann erfolgt keine Zunahme. -10% funktioniert auch.

Das einzige, was jetzt noch nicht passt, ist der Deckel von 10000. Da überlege ich noch.

EDIT: Wenn die Werte der Istmonate die entprechenden Formeln überschreiben, kannst Du ja sehen, ob die 10000 in der Zukunft überschritten werden. Falls ja, senkst Du den Prozentsatz der Steigerung.

Du brauchst ja auch nur einen einzigen Wert in B2, nicht darunter. Dann wird die Planung eben nicht revidiert.
[-] Folgende(r) 1 Benutzer sagt Danke an lupo1 für diesen Beitrag:
  • Vanderlyle
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#8
Fantastisch, du hast mir sehr geholfen. Ich denke, damit kann ich gut arbeiten.
Danke!
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